Lauftipps..

Ihr habt es vielleicht bemerkt – über die Weihnachtstage sind ein paar Lauftipps auf der Strecke geblieben. Das liegt daran, dass ich zu beschäftigt damit war, vom Familientisch zum Christbaum zu laufen, um ein neues Schöggeli zu holen 😉
Spass beiseite: Die letzten Tage vor dem Neujahrs-Marathon sind angebrochen, und für alle, die nach den ruhigen Tagen wieder in die Gänge kommen wollen, haben Jan und ich hier wieder eine Handvoll Lauftipps!

Die Atmung (im Winter)
Was Jan gesagt hat, macht wirklich Sinn: Atmen und Laufen ist etwas Natürliches für den Menschen – deswegen sollte die Atmung auch beim Joggen möglichst natürlich sein. Bei Problemen mit der Atmung einfach mal loslassen und nicht zu viel denken 😉 Sicher ist: Lieber eine tiefe, ruhige Atmung als eine schnelle, hechelnde.
Zusatztipp: bei eisiger Kälte die kalte Luft nicht zu weit in die Lunge ziehen – als Hilfe könnt ihr auch einen Schutz vor dem Mund tragen.

Trinken während des Trainings
Ab einer Stunde Aktivität solltet ihr eurem Körper Flüssigkeit geben. Bis zu 2h Belastung reicht Wasser mit etwas Elektrolyten, wie ihr sie in jedem Sportlergetränk findet, ich nutze z.B. Winforce. Solltet ihr eine längere Belastung auf euch nehmen, könnt ihr noch Kohlehydrate zu euch nehmen.

Messgeräte
Messgeräte sind heutzutage erschwinglich und gehören einfach dazu. Sie messen etwa den Morgenpuls, Kalorienverbrauch, die Schrittzahl, zeichnen per GPS die zurückgelegte Strecke auf, den Durchschnittspuls, die Zeitangaben pro gelaufenen Kilometer und vieles anderes. Achtung: nicht jede Minute auf die Uhr schauen – sie soll bloss als Kontrolle dienen. Die Daten helfen dir dabei, ein Gefühl für das Tempo zu bekommen und zeigen dir deine Fortschritte auf.

Trainingstagebuch
Es gibt mittlerweile viele günstige Trainingsapps, die ihr nutzen könnt. Unter anderem Strava oder Runtastic. Auf Strava z.B. sind viele Profis unterwegs, von welchen ihr Strecken und Trainingsbeispiele abschauen könnt! Ich nutze das App auf meinem Smartphone (Samsunghealth). Denn Zahlen lassen sich nicht beschönigen und können ganz schön motivierend sein 😉

Oder ihr macht das ganz altmodisch und tragt alles in eine Papieragenda ein – Zeit, gelaufene Strecke, Wohlbefinden, Ruhepuls, Wetter und Outfit. Das hilft euch dabei, eine Übersicht über das geleistete Training zu bekommen.

Auslaufen
Ein bewusstes Abschliessen des Trainings hilft dir, dich zu erholen. Wenn du zu Hause ankommst, solltest du schon entspannt und nicht noch völlig ausser Atem sein. In den letzten 5-10 Minuten des Trainings also bewusst Power rausnehmen. Hier gilt dasselbe wie beim Einlaufen – der Körper muss sich auf die neue Situation vorbereiten und braucht dazu etwas Zeit. Signalisiere deinem Körper also, dass das Training vorbei ist.

Stretchen
Stretchen ist wichtig, denn es hilft bei der Regeneration und beugt Muskelkater vor 🙂
Ihr könnt euch das so vorstellen wie nach einem langen Bürotag – wenn ihr aufsteht, wird euer Körper durch ein leichtes Stretching wieder in seine natürliche Haltung finden.
Vergesst nicht, dass ihr mehr als nur die Beine stretchen müsst! Denkt auch an Schultern, Rücken, Armen, Nacken,…

Höre auf deinen Körper
Dein Körper ist dein bester Freund. Bekomme ein Körpergefühl und höre auf darauf. Der Körper gibt dir mit Freude, Motivation, Schmerzen und Unwohlsein die wichtigsten Signale. Überfordere ihn nicht!

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.