Als ehemaliger Olympia-Teilnehmer zurück mit einer neuen Mission!

3x war ich als Sportler dabei – diesmal als Fackelträger!

Die Zeit in Seoul ist schon rum – leider! Die Tage dort waren einfach super und sind wie im Flug vergangen. Das Erlebte bleibt aber für immer und das will ich auch ein wenig mit euch teilen.

Das Programm der letzten Tage war einfach krass – alles auf die Minute genau durchgeplant!

Begonnen hat das ganze am Freitag mit dem Businessflug von Zürich nach Seoul. Da hat der Stress schon angefangen, denn wir mussten in Frankfurt umsteigen und hatten ab Zürich schon 90 Minuten Verspätung. Knapp – sehr knapp haben wir es dann doch noch auf den Flug geschafft und sind heil in Korea gelandet. (Übrigens, bei langen Flügen muss ich ab und zu aufstehen und etwas dehnen..)

  

 

Nach der Begrüssung im Hotel und dem anschliessenden Briefing ging es zum Essen. Und ich sage euch – das war ein Essen. 7 Gänge bestes koreanisches Essen. Der Himmel auf Erden J

Am nächsten Morgen ging es früh schon weiter mit dem Transfer nach Guingchan. Wir wurden eingekleidet (alle das gleiche Olympiaoutfit) und haben geübt die Fackel zu halten, zu übergeben etc. Die wohl interessantesten 200m und schnellsten 3 Minuten seit langem 😉

Ich habe übrigens immer gedacht man läuft da 4-5km Vollgas durch, dabei sind es gerade mal 200m.

Der Fackellauf an sich war sehr emotional für mich. DIESE Flamme, sie hat in meinem Leben so viel verändert! Die Gefühle beim Tragen der Flacke sind unbeschreiblich. Gerade mit einer solchen Olympia-Vergangenheit, wie bei mir. Meine ganzen Erinnerungen und Emotionen sind wieder hoch gekommen. Es war mir eine mega Ehre dabei zu sein!

  

Der nächste Tag begann mit dem Besuch des Museums des Samsung-Gründers. Wir konnten die Privatsammlung besichtigen und sind für Fotos und Interviews bereit gestanden. Dass es im Anschluss ein 8 Gang-Menu im Privatrestaurant gab (das ist normalerweise nur für Staatsoberhäupter reserviert) gab mir noch mehr das Gefühl ein Staatschef zu sein 😉

Wir sind dann noch auf die SPEEDWAY Rennstrecke, hatten Fahrttrainings, Cartrennen, Testfahrten als Beifahrer und Fahrer mit sehr vielen PS unter meinem Allerwertesten.

 

Es gab eine Abschluss-Gala und am Dienstag ging es für mich wieder zurück in die Schweiz.

Die Zeit in Korea war super – aber auch super stressig. Ich habe neben meinen Aufgaben auch noch als Videograf und Fotograf für Blick.ch, SRF (ab Min 47) und Schweizer Illustrierte funktioniert – das war ganz schön stressig 😉

Mein Fazit: Danke Korea. Du warst unglaublich. Gastfreundlich. Over the top. Mehr geht nicht!

Let the Games begin und allen Athleten viel Erfolg !!!

  

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